Paul H. Köppler

SO SPRICHT BUDDHA
Die schönsten und wichtigsten
Lehrreden des Erwachten
O.W. Barth
Gebundene Ausgabe - 400 Seiten
24,90 Euro (D)
ISBN 3-502-61131-9
Vorschautext
Vor etwa 2500 Jahren sprach der Buddha zu den Menschen, die Rat suchend zu ihm kamen – über die Bestimmung des Menschen, die Ursachen und die Überwindung des Leidens und den Weg zur Erleuchtung. Dabei gab er ihnen immer auch ganz pragmatische Ratschläge zur Lebensführung, "verpackt" in höchst anschauliche Geschichten und Gleichnisse.
Seine Worte wurden zunächst mündlich überliefert von seinen Schülern und einige Jahrhunderte nach seinem Tod schriftlich niedergelegt in verschiedenen Sammlungen seiner Lehrreden. Die erste und ursprünglichste dieser Sammlungen ist der Pali-Kanon, dessen Texte wichtigste Quelle und Grundlage aller buddhistischen Schulen sind.
Paul Köppler hat die schönsten und bedeutendsten dieser Lehrreden ausgewählt und, thematisch geordnet, in eine zeitgemäße Sprache übersetzt. So erschließen sich auch dem heutigen Leser die zeitlose Weisheit und tiefe Bedeutung der Worte Buddhas.
Information - Klappentext
In dieser neuen und sinngemäßen Übertragung der wichtigsten Reden des Buddha finden wir eine unverzichtbare Grundlage des Buddhismus.
Diese moderne Kurzfassung der ältesten Texte der buddhistischen Lehre, vermeidet bewusst eine rein wörtliche Übersetzung aus dem Pali-Kanon, um den Sinn und die Weisheit dieser zeitlosen Lehre den Menschen von heute nahe zu bringen.
Die ausgewählten und nach aktuellen Themen geordneten Reden sind teilweise mit kurzen Erläuterungen versehen.
Was uns der Erwachte heute sagt, wird erfahrbar, denn die Lehre ist, wie er selbst betont, klar, einladend, leicht zu verstehen und überprüfbar.
Die Texte präsentieren sich erstaunlich kurz, prägnant, direkt und modern. Dennoch bleibt die Schönheit und Tiefe der Reden erhalten.
Sie sind keine Theorien, sondern praktikable Anweisungen für alle Suchenden, unabhängig von ihrem Glauben. Sie öffnen einen Weg zu einem tieferen Studium und zu einer erfüllten, eigenen Praxis. Sie sind eine Einladung für Menschen, die innere Freiheit und unabhängiges Glück suchen.
Auszüge aus dem Vorwort
Mit dieser neuen und umfassenden Sammlung von Reden des Buddha werden Schätze der buddhistischen Überlieferung in einer leicht verständlichen Form und Sprache präsentiert. Diese nicht wörtliche sondern sinngemäße Fassung soll an die tiefe Bedeutung der Lehre heranführen. Die Belehrungen des Buddha sollen in der veränderten Form dazu beitragen, unser Leben glücklich und innerlich unabhängig zu gestalten.
Die Quelle dieses Buches sind die ursprünglichen Texte des Buddhismus. Der Pali-Kanon enthält die ersten schriftlichen Aufzeichnungen der Lehre des Buddha. Sie bilden die Basis jedes buddhistischen Weges, und in ihnen ist alles enthalten was man braucht, um den Weg zu verstehen und zu gehen.
Was sind nun die Merkmale meiner freien Wiedergabe?
Sie entstand aus dem Vergleich von verschiedenen englischen und deutschen Übersetzungen mit Textstellen aus den ursprünglich in Pali geschriebenen Reden.
In diese Arbeit ist meine langjährige Erfahrung mit der Praxis der Meditation und buddhistischer Lehre eingeflossen. Daher habe ich Reden ausgewählt, die heute besonders aktuell und von Bedeutung sind und die uns unmittelbar berühren. Die Texte sind nach zeitgemäßen Themen geordnet und teilweise mit kurzen Einleitungen versehen.
Die meisten der bisherigen deutschen Übersetzungen sind großartige Leistungen, aber überwiegend für Kenner und überzeugte Buddhisten geschrieben. Der ungewohnte Stil macht sie für unser Sprachempfinden schwer verständlich. Das vor ca. 50 Jahren erschienene Werk "Worte des Erwachten" von Kurt Schmid gab mir die Richtung, doch wie in dieser und anderen älteren (und neueren) Übersetzungen sind allerdings die meisten zentralen Begriffe nach dem heutigen Wissenstand irreführend, unverständlich und sehr unterschiedlich übersetzt.
In meiner neuen Darstellung habe ich die aus der mündlichen Überlieferung stammenden Wiederholungen radikal gekürzt, rhetorische Formen umgestellt, zentrale Begriffe aus eigener Erfahrung und je nach Zusammenhang neu übersetzt, Themenkomplexe zusammengefasst und auf wichtige Aussagen konzentriert. Die Kenner der Lehre unterscheiden zwischen Reden des Buddha für im weltlichen Leben stehende Menschen oder für Mönche und Nonnen. Ich habe diese Trennung weitgehend aufgehoben, da meiner Ansicht nach die meisten Belehrungen in ihrer Essenz für alle intensiv Übenden von Bedeutung sind.
Mit dieser Aufhebung ging es mir darum, die klaren und verbindenden Botschaften zu vermitteln. Viele der Reden sind durch meine Wiedergabe recht kurz geworden und, wie ich meine, ohne ihre Kraft und Schönheit zu verlieren. In diesem Sinn sehe ich die einzelnen Texte wie kostbare Gedichte oder Kunstwerke, deren Schönheit und Tiefe nicht nur mit dem Verstand erfasst werden sollten. Daher sind diese Texte auch gut zum Vorlesen, Rezitieren und als Grundlage für geführte Meditationen geeignet.
In jeder Vereinfachung können natürlich Bedeutungen untergehen. In diesem Sinn soll meine Arbeit dazu anregen, sich weiterhin und intensiver mit fundierten Übersetzungen, die vor allem im Englischen vorliegen, zu beschäftigen.
Trotz aller versuchten Nähe zum gegenwärtigen Denken darf man aber nicht vergessen, dass die ganze Lehre des Buddha immer wieder gegen den Strom unserer herkömmlichen Ansichten, Überzeugungen und unbewussten Tendenzen gerichtet ist. Mit anderen Worten: es ist nicht alles so leicht zu schlucken und zu verdauen. Und selbst wenn die Reden in der vorliegenden Form leichter verdaut werden können, besteht die wirkliche Arbeit darin, ihre Weisheit im Alltag zu verwirklichen.
Ich hoffe, dass die Reden des Buddha in dieser freien Wiedergabe neben den großen Werken anderer Religionen und Philosophien Eingang in viele private Häuser und Bibliotheken, in Schulen und Redaktionen, in Kirchen und geistige Zentren finden und in unsere westliche Bildung integriert werden.
In unserer Zeit beginnt die buddhistische Lehre eine neue Phase ihrer Entwicklung. Möge dieses Buch auf positive Weise dazu beitragen und den inneren wie den äußeren Frieden bestärken.
Mögen die ursprünglichen Worte des Buddha wie kostbare Samen auf fruchtbaren Boden fallen.
Besprechungen
Franz Ritter
in: Ursache und Wirkung
Wer das neue Buch von Paul Köppler studiert, hat doppelten Nutzen. Er erhält eine zeitgemäße Aufarbeitung der Lehrreden des Buddhas und eine übersichtliche, thematisch gegliederte Anordnung der wichtigsten Lehrinhalte auf Basis der Originaltexte.
Buddhismus ist so etwas wie eine Modeerscheinung geworden. Tausende, vielleicht zehntausende Menschen bezeichnen sich als Buddhisten, praktizieren Achtsamkeit und Meditation, studieren tibetische oder japanische Texte und sind fasziniert von den Lehren des Buddha. Welchen Lehren? In den Mahayana-Texten schimmern zwar immer noch Grundsteine des Dhamma/Dharma durch, doch schon durchsetzt von späteren Einflüssen aus der hinduistischen, schamanistischen oder taoistischen Kultur. Lediglich die Theravada-Tradition hat es auf sich genommen, die Lehrreden des historischen Buddha so original wie möglich zu erhalten und zu pflegen. Kein Zweifel, das alles ist Buddhismus. Doch ist nicht manchmal die buddhistische Praxis Einzelner ein Luftschloss, das über kein Fundament verfügt?
Die Lehrreden des Buddha, wie sie im Pali-Kanon gesammelt sind, sind vor allem deshalb so wichtig, weil sie trocken und unaufgeregt einen Weg zur Selbstbefreiung weisen. Ursache und Wirkung werden hier in einen klaren Zusammenhang gestellt, Anfang und Ende dargelegt. Immer steht ein konkreter Anlass am Anfang einer Belehrung, eine Frage, eine Kritik, eine Bitte. Doch war es dem Buddha wichtig, ein gesamtes Lehrsystem zu entwickeln und weiter zu geben. Es ist ein sehr klarer Weg, der hier übermittelt wurde, einfach, ohne "esoterisches" Gewand, von jedem zu verstehen und zu gehen. Späteren Generationen war das nicht genug. Sie wollten nicht nur einen vorgezeichneten Übungs-Weg gehen, sondern besondere Erleuchtungs-Erfahrungen in die Überlieferungstradition mit hinein nehmen. Damit begann die Vielfalt der Anschauungen und Lehrsysteme, die heute den Weltbuddhismus kennzeichnet. In regionaler Abgeschiedenheit oder in Verschmelzung mit älteren Religionen und Lehrsystemen entstanden neue Formen, die sich immer wieder auf Kernaussagen des "alten" Buddhismus stützen, aber ihr Schwergewicht auf andere Aspekte der Befreiung legten. Mit dieser Mannigfaltigkeit wird heute jeder konfrontiert, der sich dem Buddhismus interessiert nähert. Beginnt er/sie mit der Praxis einer späteren Form, so kann es leicht passieren, dass Fundamentales im Verständnis fehlt. Etwa die Wichtigkeit und die Erfahrung der Achtsamkeit oder das Verständnis des rechten Bemühens. Darum weisen verantwortungsvolle Dharma-Lehrer auf die Wichtigkeit der ursprünglichen Texte hin. Den einzigen Texten, von denen wir wissen, dass sie sich (trotz möglicher späterer Einfügungen und Verfälschungen) auf den historischen Buddha zurückführen lassen.
Das Thema der Übertragung dieser Texte aus dem Pali in eine westliche Sprache hat eine Debatte entfacht, die nun schon mehr als hundert Jahre andauert. Immer wieder einmal wagt es ein Mönch, ein Gelehrter oder ein Dhamma-Lehrer (ich hoffe, ich übersehe jetzt keine Frau, die dasselbe getan hat), sich den Texten zu nähern und sie zu übertragen. Dahinter steht aus meiner Sicht der Wunsch, die ursprüngliche Funktion dieser Lehrreden für uns Heutige aufzuschließen: Nämlich auf der Basis einer Frage eines Suchenden eineinspirierende Antwort zu geben. In den Texten selbst ist immer wieder zu lesen, wie ein Zweifler oder ein Kritiker durch die einfachen Worte des Buddhas oder eines seiner Schüler berührt und überzeugt wurde.
Paul Köppler hat nun die Aufgabe auf sich genommen, den Texten ein heutiges Gesicht zu geben. In fünfjähriger Arbeit hat er eine Auswahl wichtiger Lehrreden mit Hilfe von Unterstützern und DhammalehrerInnen in eine neue Form gebracht. Die Texte lesen sich jetzt frisch und natürlich. Das ist ein großes Werk, dem auch Wert über die Jetztzeit hinaus zukommt. Dass diese Texte in jede buddhistische Hausbibliothek gehören, versteht sich von selbst. Das sage ich als jemand, der sich selbst eher dem Mahayana als dem Theravada zugehörig fühlt – wobei diese Unterscheidung hier im Westen sowieso sehr fragwürdig ist. Es muss uns vielmehr um eine Transformation des Buddhismus in unsere Kultur gehen. Und da ist die Sprache das am weitesten verbreitete und am leichtesten zugängliche Vehikel, das wir haben. Umso mehr ist es wichtig, dass diese Sprache anzieht und nicht abstößt. Älteren Übersetzungen ging es oft noch um die sprachliche Rhythmik, die die alten Texte im Pali-Original auszeichnet. In anderen stand eine kritische Sprachwürdigung im Vordergrund, die manches Mal auf Kosten der Lesbarkeit geht. In wieder anderen standen, begründet durch Originaltreue, die Formulierungen im Vordergrund, die der Buddha in Bezug auf die Mönche seines Ordens benutzte: "Der Mönch betrachtet sich diesen Körper da von der Sohle bis zum Scheitel, den hautüberzogenen, den unterschiedliches Unreine ausfüllt."
Der Verdienst von Paul Köppler ist es, dass er den Kern dieser ursprünglichen Aussagen heraus arbeitete. Da sucht sich nicht mehr ein Mönch einen Baum irgendwo im wilden Dschungel, sondern der Übungshinweis lautet: "Setz Dich an einem stillen Ort mit gekreuzten Beinen und aufrechtem Oberkörper hin und halte die Achtsamkeit aufrecht, indem ganz bewusst ein- und ausatmest." Kein Versuch mehr, die alte Bilderwelt der indischen Samaneros zu beschwören, um der Lehre Kraft zu geben. Hier wird einfach unsere unmittelbare Umgebung in neutralen Formulierungen aktiviert, um keine neuen Hindernisse im Geist des Übenden zu erzeugen. Wie sehr dieses Übertragen dem Primat des buddhistischen Upaya, des geeigneten Werkzeuges, folgt, möchte ich mit einer kleinen Anekdote illustrieren: Vor etwa 30 Jahren besuchte ich ein Sesshin bei Nagaya Roshi. Am Ende des Sesshins diskutierten wir damals, wo man denn bei uns Zazen überhaupt üben könnte, weil uns doch geeignete stille Räume kaum zur Verfügung stehen würden. Roshi Nagaya mischte sich ein und sagte: "Ich habe so einen Ort gefunden, mitten in Wien." Auf unsere erstaunte Frage nach dem Wo eines solchen Platzes erläuterte er: "Ich glaube, Sie nennen es Stephansdom."
Die Praxis beginnt überall und in jedem Augenblick. Sie soll keinen Exotismen aufsitzen und nichts Besonderes beschwören. Sie ist alltäglich und immer zugänglich. Das ist die Botschaft des Buddhismus. Das Buch "So spricht Buddha" ist randvoll damit. Und sein weiteres großes Plus ist, dass die einzelnen Kapitel und Beispiele thematisch übersichtlich und leicht zugänglich geordnet sind. Wobei immer der Pali-Kanon zu Wort kommt und die sparsamen Kommentare, die Lehrreden vorangestellt werden, wirklich nur versuchen den Sinn zu erschließen und nicht mit sprachwissenschaftlichen oder historischen Hinweisen für das unmittelbare Praktizieren Nebensächliches zu beschreiben. So findet der Suchende, die Sucherin wie zu Zeiten des Buddha leicht die Antworten, die sie unmittelbar betreffen. Und kann sich damit das Fundament des rechten Verständnisses schaffen, auf dem sich auch die Mahayana-Übungen leichter erfassen und praktizieren lassen. Die rechte Achtsamkeit etwa, das wohl wichtigste Element der buddhistischen Meditationspraxis, wird in den Originaltexten mit einfachen Worten und unmittelbarer Erläuterung dargelegt. Sie ist das Rückgrat der Praxis und ohne ihre tägliche Anwendung werden sich am Übungsweg keine nachhaltigen Ergebnisse erzielen lassen. Diese einfachen Richtlinien und die wunderbaren didaktischen Vergleiche, die Buddha immer wieder zur Erläuterung anstellt, inspirierend und leicht fasslich darzulegen, stellen den essentiellen Wert des Buches dar. Dass die Auswahl in einer zeitgemäßen und verdichteten Form vorliegt ist des Autors Verdienst. Und die "Wunder" die sich in der täglichen Übung auf der Basis dieser Lehrtexte ereignen, sind von Moment zu Moment wachsende Einsicht, Loslösung und innere Ruhe. Und diese sind die Grundlage jeder buddhistischen Praxis.
Ariane Martin
in: www.sonntags.zdf.de
Wer bisher ursprüngliche Texte des Buddhismus, die im Pali-Kanon enthaltenen Reden des Buddha, studieren wollte, musste entweder auf Jahrzehnte alte Versionen in umständlichem Deutsch zurückgreifen oder mit englischen Versionen vorlieb nehmen. Paul H. Köppler hat nun eine neue, leicht verständliche und umfassende Sammlung von Reden des Buddha in der Sprache unserer Zeit vorgelegt. Die Texte sind thematisch geordnet und orientieren sich an derzeit besonders aktuellen Themen, etwa: Hindernisse auf dem Weg, heilsame Eigenschaften, Meditation und die Gemeinschaft. Beispiel: "Das Festhalten allein ist die Wurzel allen Leidens. Wer daran nicht haftet, dessen Geist kann von den Sinneseindrücken nicht mehr erregt werden, und er wird nicht mehr danach streben." Ein kompakter, dauerhaft aktueller Klassiker.
Pra Claus
in: Buddhismus Aktuell
In sehr freier, zeitgemäßer und stark kondensierter Wiedergabe bietet paul Köpplers Buch "so spricht Buddha" eine vorzügliche Auswahl aus dem Korb der Lehrreden, die theamtisch geordnet und zumindest auszugsweise nahezu die Hälfte der Mittleren und Längeren Sammlung und eine gute Auswahl aus den übrigen Sammlungen umfasst. Ganz bewusst hat der Autor mit dem typischen Suttenstil völlig gebrochen, indem er Wiederholungen radikal kürzte, rhetorische Formeln abänderte, zentrale Begriffe neu übersetzte – ein kurze Glossar wäre dabei hilfreich gewesen – und themenkomplexe geschickt zusammenfasste und auf wichtige Aussagen konzentrierte.
So relevant und eingängig die auf obige Weise gedeutet Kurzfassung als Meditationsanweisung ist, die Authentizität der präsentierten Texte hätte noch gewonnen, wenn der Autor alle Erweiterungen konsequent markiert hätte oder sie in Fußnoten eingeflossen wären. Abgesehen davon besticht Dank der gut verständlichen Sprache und knappen Form eigentlich immer die Schönheit und kraft der vorgestellten Lehrreden. Für alle, die sich damit beschäftigen wollen, ist das Buch ein guter Einstieg und eine reiche Fundgrube, bei der auch Kenner auf ihre Kosten kommen werden. Ein Verzeichnis der Lehrreden und Literaturempfehlungen beschließen das 400 Seiten starke Buch.
Fazit: Diese Anthologie stellt ein intelligent und kompetent redigiertes Kondensat der Lehrreden dar, das den Geist der Lehre zeitgemäß und authentische präsentiert. Also, alles in allem, ein gelungenes Werk, dem man eine weite Verbreitung wünschen möchte.
Werner Heidenreich
in: Siddharta
Der historische Buddha hatte, so wird berichtet, rund 45 Jahre lang seine Lehre den unterschiedlichsten Menschen an verschiedenen orten gelehrt. Diese Unterweisungen wurden, der indischen Tradition folgend, in sogenannten Sutras, erst mündlich später dann schriftlich, festgehalten. Sutra bedeutet schlicht Leitfaden.
Doch genau dieser Leitfaden ist durch die große menge und der etwas willkürlichen Aneinanderreihung verloren gegangen. Besonders für Laien im Westen stellen die Sutrasammlungen mit ihren sehr langatmigen Wiederholungen und seltsamen Wortschöpfungen ein unüberwindliches Dickicht dar.
Paul Köppler hat es sich in dankenswerter Weise zur Aufgabe gemacht in zeitgemäßer Sprache den interessierten Laien einen Leitfaden an Lehrreden an die Hand zu geben, der sie durch dieses Dickicht führt.
Übersichtlich und mit einem tiefen Verständnis der Lehre führt uns der Autor auf eingängige und verständliche Weise zu den Kernaussagen der buddhistischen Lehre. Hilfreich an dem Buch ist, dass theoretische Erkenntnisse neben praktischen Anleitungen des Buddha stehen. So wird unser Wissensdurst befriedigt, wir werden aber auch angeleitet, Meditation und Achtsamkeit zu üben. Beides zusammen zeigt uns, wie lebendig und zeitlos diese 25. Jahre alte Lehre ist.
Wer den Buddhismus kennen lernen möchte oder seine Kenntnisse vertiefen möchte, findet mit diesem Buch eine authentische und umfassende Quelle in der Sprache unserer Zeit.
Stimmen von Lesern und Leserinnen
Lieber Paul Köppler,
für das wunderbare Buch "so spricht Buddha" möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es ist eine wunderbare Arbeit, ein Schatz für alle Interessierten und Praktizierenden aller Traditionen und Stufen. Da ich selbst mich einige Jahre intensiv mit dem Pali-Kanon beschäftigt habe, weiß ich diese Zusammenstellung ganz besonders zu würdigen. Sie gibt jedem Praktizierenden die Quelle in die hand, die so notwendig ist, um ein fundiertes Verständnis zu wecken.
Mit den besten Dharma-Grüßen und Wünschen
Ingrid Hupfer-Neu
Dieses Mal hat mir Ruth dein Buch "So spricht Buddha" zu lesen gegeben. Es hat mir sehr gefallen. Ich habe Ruth daraus vorgelesen.
Dir wollte ich noch sagen, dass ich das eine hervorragende Arbeit finde, wie du die texte in diesem Buch bearbeitet hast. Es liest sich so für mich viel besser, "der Buddha spricht" direkter zu mir auf diese Weise als in den üblichen gestelzten Übersetzungen, Ich kann mir vorstellen, dass es auch Kritik und Widerstand geben kann, denn du hast die eine gewisse Freiheit heraus genommen, sonst wäre das Ergebnis nicht möglich gewesen. Ich finde es mutig und wie schon gesagt, sehr hilfreich. Und wer möchte, kann ja mit Hilfe deines ausführlichen Literaturverzeichnisses die Originaltexte einsehen.
Es ist auch ein schönes Einstiegsbuch für Interessierte.
Frank B. Leder
Es freut mich, dass dein Buch gut ankommt. Es gibt heute so viele unterschiedliche Herangehensweisen an die Lehre des Buddha (wie in keiner anderen Kultur und Zeit vorher). Das spricht für die zeitlose Dynamik und Relevanz dieser großartigen lehre. Deshalb ist ein gewisser Dissens manchmal nur ein adäquater Ausdruck dieser Vielfalt. Ich jedenfalls bin ein Buddhist, der Unterschiede in guter alter Tradition gerne anspricht und thematisiert, als sie zu verschweigen. Bitte verstehe meine damalige Kritik in diesem Sinne. Weil du mit deinem Vorwort nicht mehr den Anspruch erhebst, Resümees der Lehrreden des Buddha im engeren oder exakten Sinne zu machen, sondern den Charakter der freien Wiedergabe deiner Texte betonst, habe ich mit deinem Buch kein Problem mehr.
Hans Gruber
Ich habe dein Buch "So spricht Buddha" bekommen, durchgeschaut und gebraucht. Ich finde es sehr gut und sehr bequem. Ich finde es sehr stimulierend um zu lesen und mit den Grundtexten anzufangen.
Jotika Hermsen
Ich les grad dein neuestes Werk und bin begeistert. Ich gratuliere die zur gelungenen Übertragung der Worte Buddhas vom Pali-Kanon in den Pauli-Kanon.
Rudolf Gold
Seit einiger Zeit habe ich ihr Buch "So spricht Buddha", das mir zu einem unverzichtbaren Ratgeber geworden ist.
Ich habe mit Hilfe des Verzeichnisses der Reden bisher immer hilfreichen ratschlag bekommen, wenn ich vor einem Hindernis stand und nicht mehr weiter wusste.
Ich bin unendlich dankbar, die Lehre des Buddha erfahren und nach ihr leben zu dürfen und Ihr Buch, das so verständlich verfasst ist, ist für eine blutige Anfängerin, wie ich es bin, besitzen zu dürfen.
Mögen viele Menschen diesem Buch begegnen, um die heilsame Kraft dieser Lehre kennen zu lernen.
Was mich betrifft, so werde ich so vielen Mitübenden wie möglich von Ihrem Buch erzählen.
Mögen die Weisheit und das Mitgefühl aller Lebewesen zunehmen, jetzt und in aller Zukunft.
In Dankbarkeit für dieses Buch
Marguerite Reiter
Das Buch von Dir habe ich mir inzwischen besorgt und es gefällt mit sehr gut. Die thematische Sortierung und die gut lesbaren Texte erleichtern sehr den Zugang zu den Originaltexten. Es ist für mich das erste mal, dass ich die Originaltexte richtig gerne lese. Vielen Dank für diese wertvolle Arbeit, die du damit geleistet hast.
Martina Künstner
Ich möchte mich ganz herzlich für ihre Übersetzung und Veröffentlichung von Buddhas Lehrreden in "So spricht Buddha" bedanken.
Während meiner Reise nach Ladakh hatte ich die Zeit und die inspirierende Umgebung in alle Ruhe darin zu schmökern, z.T. darüber zu reflektieren – ihr buch hat diese zeit, diese Reise für mich stark bereichert. Zum ersten Mal konnte ich mit übersetzen Quellentexten wirklich etwas anfangen – ihre moderne Form war für mich genau passend und ich denke, auch in Zukunft werde ich immer wieder mal themenbezogen und gezielt suchend, mal auf gut Glück dieses Buch aufschlagen und mich inspirieren lassen.
Andreas Gallasch




